Was ist ein Breadboard?
Ein Breadboard (Steckbrett) ist eine Experimentierplatine ohne Loeten.
Du steckst Bauteile und Kabel einfach in die Loecher — perfekt zum
Ausprobieren und schnell wieder Umbauen.
Wie ist ein Breadboard verdrahtet?
Schau dir das Bild oben genau an. Du siehst zwei Sorten von Verbindungen:
1. Stromschienen (oben und unten, mit roter und blauer Linie)
Die langen Reihen am Rand sind laengs durchverbunden. Das ist
praktisch fuer:
- rot (
+): Plus, hier kommt 5V vom Arduino rein - blau (
-): Minus, hier kommt GND rein
Wenn du also einmal 5V und einmal GND auf die Schienen legst, hast du
ueberall am Rand des Breadboards beide Spannungen verfuegbar.
2. 5er-Reihen (mittlerer Bereich, Spalten 1 bis 30)
Im mittleren Bereich gibt es zwei Haelften (oben und unten), getrennt
durch einen Steg in der Mitte.
- In jeder Spalte (1, 2, 3, ...) sind die 5 Loecher quer
miteinander verbunden — z. B. die Loecher in Reihea,b,c,
d,ean Spalte 7 sind alle elektrisch eins. - Die obere und die untere Haelfte sind NICHT miteinander
verbunden — der Steg in der Mitte trennt sie.
Merke: Quer (5er-Reihe) verbunden, laengs (Stromschiene am Rand)
verbunden — sonst nichts.
Jumperkabel
Mit Jumperkabeln verbindest du Punkte auf dem Breadboard mit den Pins
des Arduino. Drei Sorten:
- m-m (maennlich-maennlich): zwischen zwei Breadboard-Loechern
- m-w (maennlich-weiblich): vom Breadboard zu Modulen mit Pin-Leiste
- w-w (weiblich-weiblich): zwischen zwei Modulen
Farben sind Konvention (kein Muss, aber sehr hilfreich beim
Debugging): rot = +, schwarz = GND.
Erste Schaltung — was du beachten musst
- Erst stecken, dann USB anschliessen. Bauteile auf einem Breadboard
immer im stromlosen Zustand verkabeln. - Polung beachten. LEDs haben ein langes Bein (+) und ein kurzes (-).
Falsch herum bleiben sie einfach dunkel — kaputt geht meistens nichts. - Kurzschluesse vermeiden. + und - der Stromschienen niemals direkt
verbinden ohne ein Bauteil dazwischen.